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Kollege Roboter packt mit an

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Felix Enzian
Fotos
Chesky_W / Luis Alvarez / Comezora (Getty Images)

Lagerarbeiter verzweifelt gesucht: Der Mangel an Fachkräften in Deutschland liegt auf Rekordniveau und macht sich auch in der Intralogistik zunehmend bemerkbar. Stärkere Automatisierung bietet sich als Lösung an, denn sie macht die Prozesse effizienter und außerdem Logistikjobs attraktiver.

Lagerarbeiter verzweifelt gesucht: Der Mangel an Fachkräften in Deutschland liegt auf Rekordniveau und macht sich auch in der Intralogistik zunehmend bemerkbar. Stärkere Automatisierung bietet sich als Lösung an, denn sie macht die Prozesse effizienter und außerdem Logistikjobs attraktiver.

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Felix Enzian
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Chesky_W / Luis Alvarez / Comezora (Getty Images)

Packstücke heben, Materialien sortieren und verpacken, mit dem Gabelstapler manövrieren, stundenlang auf den Beinen sein, viele Wege gehen: Die Tätigkeiten von Fachkräften in der Intralogistik sind nach wie vor körperlich anstrengend, auch wenn Automatisierung und Digitalisierung viele Aufgaben schon einfacher gemacht haben. Ungünstige Klimaverhältnisse und das Tragen von Schutzkleidung erschweren die Arbeit häufig ebenfalls. Hinzu kommt ein geringes Lohnniveau. Für viele Menschen in Deutschland sind solche Jobs schlicht nicht attraktiv genug. Laut einer Umfrage des Münchner ifo Instituts haben etwa 50 Prozent der Unternehmen im Logistiksektor Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen. Besonders Lageristen und Fahrer werden oft händeringend gesucht.  

Das Problem betrifft allerdings nicht nur Intralogistik und Extralogistik, sondern behindert die Produktivität in vielen Branchen und gewinnt zunehmend an Schärfe. Im vergangenen Jahr hat der Fachkräftemangel in Deutschland ein neues Rekordniveau erreicht. „Unter Berücksichtigung der beruflichen Passung konnten im Jahr 2022 rechnerisch mehr als 630.000 offene Stellen für qualifizierte Fachkräfte nicht besetzt werden, weil bundesweit keine entsprechend qualifizierten Arbeitslosen in den jeweiligen Berufen zur Verfügung standen. Dies ist der höchste Stand der Fachkräftelücke seit Beginn des Beobachtungszeitraums im Jahr 2010“, berichtete das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung des Instituts der deutschen Wirtschaft im April 2023.

Folgen des Geburtenknicks

Eine Aussicht auf große Verbesserungen bei den Bewerberzahlen in Industrie und Logistik gibt es nicht, im Gegenteil.

Grund dafür ist der langfristige demografische Wandel: Die sogenannten Babyboomer, also die geburtenstarken Jahrgänge der Nachkriegszeit, scheiden nach und nach aus dem Berufsleben aus, während deutlich weniger junge Menschen in den Arbeitsmarkt eintreten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie rechnet damit, dass die Gesamtzahl der Erwerbstätigen bis zum Jahr 2060 um ein Drittel schrumpft.

Weil außerdem der Anteil der Jugendlichen wächst, die Abitur machen und studieren, gibt es noch weniger Interessenten für berufliche Fachausbildungen – zum Beispiel in der Intralogistik. Die Folgen: Unternehmen können ihr Umsatzpotenzial aufgrund von Mitarbeiterengpässen auf Logistikflächen nicht voll ausschöpfen und konkurrieren um geeignete Bewerber. Die dünne Personaldecke wirkt sich auch auf die vorhandenen Arbeitskräfte negativ aus. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage aus dem Jahr 2022, die im Auftrag des Jobportals Meinestadt.de unter 210 Fachkräften im Bereich Logistik, Lagerei und Verkehr durchgeführt wurde. Demnach fühlt sich etwa jeder Dritte durch stressige Arbeitsbedingungen belastet. Viele leisten Überstunden und müssen zunehmend mehr Aufgaben in der gleichen Zeit erledigen.

Extralogistik als Vorbild

Dabei liegt das Szenario der technologischen Lösungen für den Mangel an menschlichen Arbeitskräften eigentlich längst auf der Hand: Autonomous Mobile Robots und Automated Guided Vehicles (AMRs und AGVs) können künftig viele Transportaufgaben in der Intralogistik übernehmen. Beim Sortieren, Kommissionieren und Palettieren bietet sich ebenfalls der verstärkte Einsatz von Automatisierungstechnik an. Dank integrierter Näherungssensoren, Sicherheits-Laserscanner und Kameras navigieren mobile Roboter auch in stark frequentierten Produktions- und Lagerhallen sicher und selbstständig. Sie erkennen Menschen, Routenzüge oder Regale zuverlässig, weichen ihnen aus oder bremsen rechtzeitig. Intelligente Software mit KI optimiert alle Abläufe und orchestriert das Zusammenspiel von Mensch und Technik. In vielen Distributionszentren und Containerterminals ist ein solcher hoher Grad der Automatisierung mit konsequent digitalen Schnittstellen und Datenerfassungen bereits heute erreicht. Die Extralogistik ist damit Vorreiter und Vorbild für die intralogistische Modernisierung. Eine Herausforderung für Unternehmen sind allerdings die damit verbundenen Investitionen: „Neue Technologien müssen sich in relativ kurzer Zeit amortisieren; hochkomplexe und auch kostenintensive Lösungen, wie beispielsweise Kommissionier-Roboter, sind daher nicht anzutreffen“, berichtet das Bundesinstitut für Berufsbildung über die bisherige Situation in vielen Intralogistik-Zentren. Die Branche ist sich jedoch einig, dass die Zukunft in der Digitalisierung liegt: In einer Umfrage unter 194 Unternehmen aus Industrie und Logistik erwarten 82 Prozent einen verstärkten Einsatz von KI und Automatisierung in den kommenden Jahren. Das ist ein Ergebnis der Studie „Künstliche Intelligenz und Automatisierungstechnologien in der Intralogistik“, die von der Bundesvereinigung Logistik gemeinsam mit GreyOrange durchgeführt wurde. Als zurzeit besonders gefragte Lösungen werden darin mobile Roboter hervorgehoben.

Erfahrungen aus der Praxis

Vor allem die großen Handels- und Industrieunternehmen zeigen als Vorreiter, welche Effizienzpotenziale sich durch Automatisierung heben lassen und wie dies die Belegschaft bei ihrer Arbeit unterstützt.

Zalando setzt am Standort Lahr im Schwarzwald seit 2018 Pick-up-Roboter ein, um den Mitarbeitenden in der Intralogistik unergonomische Tätigkeiten abzunehmen. Sie greifen nach einzelnen Schuhkartons, nehmen diese auf und transportieren sie zur entsprechenden Ablage. Die Roboter arbeiten nicht nur in den Kommissionierregalen, wo nur wenig Platz zur Verfügung steht, sondern können Produkte auch einzeln greifen und transportieren. Im Mönchengladbacher Warenlager des Modehändlers bewegen mobile Roboter verpackte Bestellungen zwischen zwei Sortiermaschinen im Versandbereich. Ihre Fahrten sind kurz, aber sehr häufig. Indem die Roboter solche Aufträge voll autonom ausführen, entlasten sie die Mitarbeiter stark.

Amazon hat den Einsatz von Robotik bereits seit 2012 stetig erweitert. Inzwischen nutzt der Versandhändler weltweit insgesamt mehr als 520.000 automatisierte Antriebseinheiten, unter anderem in Sortierzentren und Luftdrehkreuzen. Es handelt sich um mehr als ein Dutzend unterschiedliche Robotersysteme. Wie das Unternehmen betont, zielt seine Automatisierungsstrategie nicht auf eine binäre Entscheidung zwischen Menschen oder Maschinen. Stattdessen gehe es darum, dass Menschen und Technologie sicher und harmonisch zusammenarbeiten, im Dienste der Kunden. Zum Beispiel entlasten Roboter die Mitarbeitenden beim Transport schwerer Pakete. Sie tragen dazu bei, Drehbewegungen und Verletzungsrisiken zu minimieren.

Auch in der Fertigungslogistik hat sich Robotik bewährt. Ein Beispiel: In den Werken von Audi unterstützen fahrerlose Transportsysteme (FTS) unter anderem in den sogenannten Supermärkten – Logistikflächen, auf denen Mitarbeitende Bauteile in der richtigen Reihenfolge vorkonfektionieren. Im Jahr 2020 hat der Automobilhersteller ein neues Sequenzierprinzip eingeführt: Bisher mussten die Mitarbeitenden beim Kommissionieren nach dem Person-zur-Ware-Prinzip weite Wege zurücklegen. Das System „Supermarkt 2.0“ ermöglicht erstmals in großem Maßstab das Ware-zur-Person-Prinzip: Die FTS unterfahren die Behälter mit den benötigten Bauteilen und transportieren diese in der richtigen Reihenfolge zu einer festen Pickstation. Dort stellt ein Logistikmitarbeiter die am Montageband benötigten Bauteile zusammen. Als zentrale Steuersoftware wirkt der Audi Flottenmanager. Perspektivisch kann Audi so rund 25 Prozent an Lagerfläche einsparen, da sich die Regale platzsparender anordnen lassen.

Attraktivere Jobprofile

Das Zusammenspiel von automatisierter Hardware und intelligenter Software ermöglicht nicht nur eine effizientere Nutzung von Fahrzeugen, Flächen, Energie und Ressourcen in der Intralogistik. Auch für die hier arbeitenden Fachkräfte kann der Job durch Teamwork mit Robotern interessanter und angenehmer werden. Sie werden von anstrengenden und monotonen Arbeiten entlastet und können sich auf anspruchsvollere Aufgaben konzentrieren. Insofern könnte die Automatisierung nicht zuletzt auch die Attraktivität der Intralogistik auf dem Arbeitsmarkt fördern.

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Text
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Lagerarbeiter verzweifelt gesucht: Der Mangel an Fachkräften in Deutschland liegt auf Rekordniveau und macht sich auch in der Intralogistik zunehmend bemerkbar. Stärkere Automatisierung bietet sich als Lösung an, denn sie macht die Prozesse effizienter und außerdem Logistikjobs attraktiver.

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Packstücke heben, Materialien sortieren und verpacken, mit dem Gabelstapler manövrieren, stundenlang auf den Beinen sein, viele Wege gehen: Die Tätigkeiten von Fachkräften in der Intralogistik sind nach wie vor körperlich anstrengend, auch wenn Automatisierung und Digitalisierung viele Aufgaben schon einfacher gemacht haben. Ungünstige Klimaverhältnisse und das Tragen von Schutzkleidung erschweren die Arbeit häufig ebenfalls. Hinzu kommt ein geringes Lohnniveau. Für viele Menschen in Deutschland sind solche Jobs schlicht nicht attraktiv genug. Laut einer Umfrage des Münchner ifo Instituts haben etwa 50 Prozent der Unternehmen im Logistiksektor Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen. Besonders Lageristen und Fahrer werden oft händeringend gesucht.  

Das Problem betrifft allerdings nicht nur Intralogistik und Extralogistik, sondern behindert die Produktivität in vielen Branchen und gewinnt zunehmend an Schärfe. Im vergangenen Jahr hat der Fachkräftemangel in Deutschland ein neues Rekordniveau erreicht. „Unter Berücksichtigung der beruflichen Passung konnten im Jahr 2022 rechnerisch mehr als 630.000 offene Stellen für qualifizierte Fachkräfte nicht besetzt werden, weil bundesweit keine entsprechend qualifizierten Arbeitslosen in den jeweiligen Berufen zur Verfügung standen. Dies ist der höchste Stand der Fachkräftelücke seit Beginn des Beobachtungszeitraums im Jahr 2010“, berichtete das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung des Instituts der deutschen Wirtschaft im April 2023.

Folgen des Geburtenknicks

Eine Aussicht auf große Verbesserungen bei den Bewerberzahlen in Industrie und Logistik gibt es nicht, im Gegenteil.

Grund dafür ist der langfristige demografische Wandel: Die sogenannten Babyboomer, also die geburtenstarken Jahrgänge der Nachkriegszeit, scheiden nach und nach aus dem Berufsleben aus, während deutlich weniger junge Menschen in den Arbeitsmarkt eintreten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie rechnet damit, dass die Gesamtzahl der Erwerbstätigen bis zum Jahr 2060 um ein Drittel schrumpft.

Weil außerdem der Anteil der Jugendlichen wächst, die Abitur machen und studieren, gibt es noch weniger Interessenten für berufliche Fachausbildungen – zum Beispiel in der Intralogistik. Die Folgen: Unternehmen können ihr Umsatzpotenzial aufgrund von Mitarbeiterengpässen auf Logistikflächen nicht voll ausschöpfen und konkurrieren um geeignete Bewerber. Die dünne Personaldecke wirkt sich auch auf die vorhandenen Arbeitskräfte negativ aus. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage aus dem Jahr 2022, die im Auftrag des Jobportals Meinestadt.de unter 210 Fachkräften im Bereich Logistik, Lagerei und Verkehr durchgeführt wurde. Demnach fühlt sich etwa jeder Dritte durch stressige Arbeitsbedingungen belastet. Viele leisten Überstunden und müssen zunehmend mehr Aufgaben in der gleichen Zeit erledigen.

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Dabei liegt das Szenario der technologischen Lösungen für den Mangel an menschlichen Arbeitskräften eigentlich längst auf der Hand: Autonomous Mobile Robots und Automated Guided Vehicles (AMRs und AGVs) können künftig viele Transportaufgaben in der Intralogistik übernehmen. Beim Sortieren, Kommissionieren und Palettieren bietet sich ebenfalls der verstärkte Einsatz von Automatisierungstechnik an. Dank integrierter Näherungssensoren, Sicherheits-Laserscanner und Kameras navigieren mobile Roboter auch in stark frequentierten Produktions- und Lagerhallen sicher und selbstständig. Sie erkennen Menschen, Routenzüge oder Regale zuverlässig, weichen ihnen aus oder bremsen rechtzeitig. Intelligente Software mit KI optimiert alle Abläufe und orchestriert das Zusammenspiel von Mensch und Technik. In vielen Distributionszentren und Containerterminals ist ein solcher hoher Grad der Automatisierung mit konsequent digitalen Schnittstellen und Datenerfassungen bereits heute erreicht. Die Extralogistik ist damit Vorreiter und Vorbild für die intralogistische Modernisierung. Eine Herausforderung für Unternehmen sind allerdings die damit verbundenen Investitionen: „Neue Technologien müssen sich in relativ kurzer Zeit amortisieren; hochkomplexe und auch kostenintensive Lösungen, wie beispielsweise Kommissionier-Roboter, sind daher nicht anzutreffen“, berichtet das Bundesinstitut für Berufsbildung über die bisherige Situation in vielen Intralogistik-Zentren. Die Branche ist sich jedoch einig, dass die Zukunft in der Digitalisierung liegt: In einer Umfrage unter 194 Unternehmen aus Industrie und Logistik erwarten 82 Prozent einen verstärkten Einsatz von KI und Automatisierung in den kommenden Jahren. Das ist ein Ergebnis der Studie „Künstliche Intelligenz und Automatisierungstechnologien in der Intralogistik“, die von der Bundesvereinigung Logistik gemeinsam mit GreyOrange durchgeführt wurde. Als zurzeit besonders gefragte Lösungen werden darin mobile Roboter hervorgehoben.

Erfahrungen aus der Praxis

Vor allem die großen Handels- und Industrieunternehmen zeigen als Vorreiter, welche Effizienzpotenziale sich durch Automatisierung heben lassen und wie dies die Belegschaft bei ihrer Arbeit unterstützt.

Zalando setzt am Standort Lahr im Schwarzwald seit 2018 Pick-up-Roboter ein, um den Mitarbeitenden in der Intralogistik unergonomische Tätigkeiten abzunehmen. Sie greifen nach einzelnen Schuhkartons, nehmen diese auf und transportieren sie zur entsprechenden Ablage. Die Roboter arbeiten nicht nur in den Kommissionierregalen, wo nur wenig Platz zur Verfügung steht, sondern können Produkte auch einzeln greifen und transportieren. Im Mönchengladbacher Warenlager des Modehändlers bewegen mobile Roboter verpackte Bestellungen zwischen zwei Sortiermaschinen im Versandbereich. Ihre Fahrten sind kurz, aber sehr häufig. Indem die Roboter solche Aufträge voll autonom ausführen, entlasten sie die Mitarbeiter stark.

Amazon hat den Einsatz von Robotik bereits seit 2012 stetig erweitert. Inzwischen nutzt der Versandhändler weltweit insgesamt mehr als 520.000 automatisierte Antriebseinheiten, unter anderem in Sortierzentren und Luftdrehkreuzen. Es handelt sich um mehr als ein Dutzend unterschiedliche Robotersysteme. Wie das Unternehmen betont, zielt seine Automatisierungsstrategie nicht auf eine binäre Entscheidung zwischen Menschen oder Maschinen. Stattdessen gehe es darum, dass Menschen und Technologie sicher und harmonisch zusammenarbeiten, im Dienste der Kunden. Zum Beispiel entlasten Roboter die Mitarbeitenden beim Transport schwerer Pakete. Sie tragen dazu bei, Drehbewegungen und Verletzungsrisiken zu minimieren.

Auch in der Fertigungslogistik hat sich Robotik bewährt. Ein Beispiel: In den Werken von Audi unterstützen fahrerlose Transportsysteme (FTS) unter anderem in den sogenannten Supermärkten – Logistikflächen, auf denen Mitarbeitende Bauteile in der richtigen Reihenfolge vorkonfektionieren. Im Jahr 2020 hat der Automobilhersteller ein neues Sequenzierprinzip eingeführt: Bisher mussten die Mitarbeitenden beim Kommissionieren nach dem Person-zur-Ware-Prinzip weite Wege zurücklegen. Das System „Supermarkt 2.0“ ermöglicht erstmals in großem Maßstab das Ware-zur-Person-Prinzip: Die FTS unterfahren die Behälter mit den benötigten Bauteilen und transportieren diese in der richtigen Reihenfolge zu einer festen Pickstation. Dort stellt ein Logistikmitarbeiter die am Montageband benötigten Bauteile zusammen. Als zentrale Steuersoftware wirkt der Audi Flottenmanager. Perspektivisch kann Audi so rund 25 Prozent an Lagerfläche einsparen, da sich die Regale platzsparender anordnen lassen.

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