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Im Herzen der Wertschöpfung: Smart Intralogistics Revolution

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Im Herzen der Wertschöpfung: Smart Intralogistics Revolution

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Lars-Thorben Niggehoff
Fotos
Frederike Wetzels

Die Intralogistik ist einer der kritischsten Bereiche der Wirtschaft. Doch gerade sie hat in Sachen Digitalisierung Nachholbedarf. Experten von SYNAOS schildern, wie sich datengetriebene und automatisierte Prozesse in der Praxis umsetzen lassen. Einblicke in das Herz der Logistik.

Die Intralogistik ist einer der kritischsten Bereiche der Wirtschaft. Doch gerade sie hat in Sachen Digitalisierung Nachholbedarf. Experten von SYNAOS schildern, wie sich datengetriebene und automatisierte Prozesse in der Praxis umsetzen lassen. Einblicke in das Herz der Logistik.

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Lars-Thorben Niggehoff
Fotos
Frederike Wetzels

Wenn die globale Wirtschaft ein lebender Organismus wäre, dann wäre die Logistik der Blutkreislauf. Sie transportiert mehr oder weniger Lebenswichtiges von einem Ort zum anderen, immer dorthin, wo es gebraucht wird. Und wie beim Körper gibt es im Zentrum dieser Logistik ein Herz, das wiederum einen eigenen inneren Kreislauf hat: die Intralogistik. Ohne gut geplante Abläufe und Transportrouten innerhalb von Betriebsgeländen, Lagerhallen und Fertigungen würde auch die vermeintlich große Schwester Logistik zusammenbrechen. Das würde die gesamte Wirtschaft lahmlegen. Man sollte meinen, dass angesichts dieser herausgehobenen Bedeutung kaum ein Teil der Wertschöpfungskette besser und effizienter organisiert wäre: digital, automatisiert und gut überwacht.

„Doch tatsächlich ist der Digitalisierungsgrad in der Intralogistik sehr gering“, berichtet Maik Siedschlag, Produktmanager bei SYNAOS. Bei vielen Unternehmen seien noch Gabelstapler und Zettelwirtschaft der Stand der Dinge. Daten zu Materialflüssen innerhalb von Logistikzentren fehlen oft.

Das will der Softwareentwickler SYNAOS ändern. Gegründet 2018, brachte das Start-up Ende 2019 die erste Version seiner Intralogistics Management Platform auf den Markt, die für jedes Unternehmen nutzbar sein soll, so die Idee, „egal ob es mit Menschen, Staplern oder Robotern arbeitet“, wie es der CGO und Mitgründer Tobias Gagern formuliert. Ein ambitioniertes Vorhaben, beinahe zu ambitioniert, wie die Verantwortlichen der Hannoveraner Firma schnell feststellen mussten.

„Einfach unser herausragendes Produkt verkaufen, das funktionierte nicht“, erzählt Gagern. „Wir mussten viel mehr anbieten, im Prinzip eine Transformationsbegleitung zum Umbau der Intralogistik."

„Nur mit einer umfassenden Automatisierung wird Deutschland als Hochlohn­ standort überleben.“ Tobias Gagern, CGO und Mitgründer

Ressourcen sparen

Die Möglichkeiten, die das Produkt bietet, sind weitreichend. Die SYNAOS-Software sammelt die Daten der Intralogistikabläufe eines Unternehmens und versucht, anhand der Wege und Standorte der verschiedenen Transporter ein Optimum zu errechnen. „Bei einem Roboter ist es am einfachsten, da empfangen wir etwa im Halbsekundentakt Statusmeldungen, die wir mit den Auftragsdaten verheiraten können“, erklärt Gagern. Selbst bei einem Gabelstapler gebe es mehrere Datenpunkte, etwa der, an dem er ein Paket aufnimmt, und der, an dem er es abgibt. Je weniger solcher Daten gesammelt werden können, desto weniger präzise sei das errechnete Optimum. „Aber auch so erreicht jedes Unternehmen Effizienzgewinne“, ist sich Gagern sicher.

Denn im Gegensatz zu anderen Algorithmen ist das SYNAOS-Angebot nicht darauf angewiesen, mit möglichst vielen Informationen gefüttert zu werden, um einsatzfähig zu sein. Stattdessen ist die Software von SYNAOS darauf trainiert, ein kombinatorisches Problem zu lösen, nämlich die Frage, wie sich mit möglichst wenig Maschineneinsatz möglichst viele Lieferungen so schnell wie möglich abwickeln lassen. „Unternehmen brauchen im Schnitt 20 bis 25 Prozent weniger Ressourcen als zuvor, wenn sie auf unser System setzen“, so der Technikchef.

Heißt: Wer vorher 20 Gabelstapler benötigte, kommt jetzt mit nur noch 15 aus. Jedoch: Um diesen Effizienzgewinn zu erreichen, braucht es die entsprechende IT-Infrastruktur. Im Idealfall verknüpft sich die Software nicht nur mit Gabelstaplern und Robotern, sondern auch mit Ampeln, Förderanlagen und Brandschutzvorrichtungen auf dem Betriebsgelände. Von diesem Idealfall sind die Kunden allerdings meist noch weit entfernt, wie Produktmanager Maik Siedschlag zu berichten weiß. „Es gibt quasi keine standardisierten Prozesse, um Daten in der Intralogistik zu erfassen und auszuwerten.“ Vieles laufe heute noch eher nach Bauchgefühl. „Deswegen ist ein großer Teil unserer Auf- gabe mittlerweile Consulting“, sagt er.

SYNAOS agiere für viele Kunden als digitaler Sherpa, der aufzeige, was an der Infrastruktur getan werden muss und welche Dienstleister sich hierfür anbieten. „Wir bieten natürlich nicht alles selbst an“, erläutert Siedschlag. Man habe gute Kontakte, etwa zu Sensorikanbietern, am Ende müssten die Unternehmen jedoch selbst entscheiden, wie sie den Aufbau vornehmen wollen. „Entscheidend ist, dass sie diesen in Angriff nehmen, ansonsten können sie mit unserer Lösung auch nicht viel anfangen.“

Das System konfigurieren

Was am Ende genau benötigt wird, arbeiten Steffen Strickrodt und sein Team mit den Kunden heraus. Als Head of Professional Services führt er bei den Unternehmen Workshops durch, in denen die konkreten Ziele festgelegt werden. „Wir wollen wissen, welche Prozesse digitalisiert werden sollen, wie die Automatisierung funktionieren soll, wie sich die Informationsflüsse gestalten“, sagt er. Je nach Kunde sei diese Vorarbeit mehr oder weniger aufwendig. Mancher habe schon sehr konkrete Vorstellungen, andere kämen ohne Vorgaben in den Austausch. Dazu kommen individuelle Probleme, je nachdem, in welcher Branche der Kunde tätig ist. Lebensmittelhersteller etwa müssen in ihrer Logistik Kühlketten einhalten. In der Autofertigung wiederum ist es entscheidend, in welcher Reihenfolge Teile am Montageband ankommen.

Der SYNAOS-Algorithmus kann das alles abbilden, die entsprechenden Nebenbedingungen müssen aber vor dem Start konfiguriert werden.

„Auf Basis dieser Gespräche entsteht dann die Projektskizze“, so Steffen Strickrodt. Wie lange die Umsetzung dann dauert, ist sehr individuell. „In der Theorie können wir unser System innerhalb weniger Stunden aufsetzen“, erklärt der SYNAOS-Manager. In der Praxis dauere es aber meist länger, auch weil sämtliche Hardwarepartner ein Remote-Onboarding durchlaufen müssen und die Kunden oft noch im Verlauf der Implementierung Änderungswünsche haben.

Eine entscheidende Frage ist oft, ob die Kunden das System als Cloud-Lösung nutzen wollen oder lieber vor Ort als On- Premise-Lösung. „On-Premise ist oft mit weiteren Aufwänden verbunden, da es dann wieder weitere Besonderheiten zu beachten gibt“, erklärt Steffen Strickrodt.

Probleme schnell lösen

Wenn die Software läuft, geht es eventuell noch ums Feintuning. „Wir bleiben für die Kunden der erste Ansprechpartner, sobald etwas in der Intralogistik hakt“, erklärt Produktmanager Maik Siedschlag. Eine schnelle Problembehebung sei essenziell. „Denn unsere Software verwaltet businesskritische Prozesse“, sagt er. Heißt: Steht die Intralogistik still, steht auch schnell das gesamte Unternehmen still. Wobei die wirkliche Alarmstufe Rot, also ein kompletter Stopp, selten vorkommt. Häufiger sind es kleine Probleme, etwa bei der Hardware, die den Kunden Sorge bereiten. „Das kann ein Sensor sein, der eine Fehlfunktion hat und das System vorübergehend mit Daten zuspammt“, sagt Steffen Strickrodt. Nicht direkt ein Problem am SYNAOS-System also, aber trotzdem eines, mit dem die Kunden auf den Anbieter zukommen. Dieser zusätzliche Service ist bei SYNAOS Teil des Auftrags, wie auch Mitgründer Tobias Gagern betont. „Wir sind der Partner, der den Unternehmen dabei hilft, den Schritt in eine automatisierte Intralogistik zu gehen“, sagt er. Die enge Betreuung mache es auch SYNAOS leichter, das eigene Angebot kontinuierlich zu verbessern. „Wir haben ja selbst auch noch viel zu lernen.“ Alles im Dienst einer großen Mission, wie Gagern betont. „Nur mit einer umfassenden Automatisierung wird der Hochlohnstandort Deutschland überleben.“ Und diese Automatisierung beginnt am besten im Herzen der Wirtschaft.

„Wir bleiben für die Kunden der erste Ansprechpartner, sobald etwas hakt.“ Maik Siedschlag, Produktmanager

Was es bringt

Digitale Intralogistik wirkt sich positiv auf viele Abläufe in Unternehmen aus. Vier Beispiele.

RESSOURCENEFFIZIENZ ⟶ Mithilfe digitaler Intralogistiklösungen können Unternehmen zum Beispiel den vorhandenen Maschinenpark deutlich effizienter einsetzen. Mit der gleichen Anzahl an Transportmaschinen – seien es Gabelstapler oder Roboter – lässt sich so ein größerer Materialfluss umsetzen. Die Managementsoftware lastet die Maschinen so aus, dass sie möglichst nie Leerlauf haben.

ÜBERSICHT ⟶ Eine automatisierte Abwicklung der Intralogistikprozesse macht es deutlich einfacher, Aufträge nachzuhalten. Eingehende und ausgehende Bestände werden automatisch erfasst, genauso ihr Lagerort. Zeitaufwendige Inventuren, die eine Unterbrechung der Prozesse erfordern, sind so Geschichte, stattdessen gibt es Inventarlisten jederzeit auf Knopfdruck.

DATENLIEFERANT ⟶ Durch eine automatisierte Intralogistik werden die in dem Bereich anfallenden Daten erstmals ordentlich erfasst und katalogisiert. Diese können Unternehmen in der Folge analysieren, um Unternehmensprozesse zu verbessern – weit über die Intralogistik hinaus.

INITIALZÜNDUNG ⟶ Die Digitalisierung der Intralogistik kann der erste Schritt zu einer umfassenden Prozessreform für ein Unternehmen sein. Die Einrichtung entsprechender Software- und Hardwarekomponenten verschafft Firmen wichtige Erfahrung mit neuen Technologien, die sie in der Folge auch in anderen Unternehmensbereichen anwenden können.

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Lars-Thorben Niggehoff
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Frederike Wetzels

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Lars-Thorben Niggehoff
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Frederike Wetzels

Die Intralogistik ist einer der kritischsten Bereiche der Wirtschaft. Doch gerade sie hat in Sachen Digitalisierung Nachholbedarf. Experten von SYNAOS schildern, wie sich datengetriebene und automatisierte Prozesse in der Praxis umsetzen lassen. Einblicke in das Herz der Logistik.

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Lars-Thorben Niggehoff
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Wenn die globale Wirtschaft ein lebender Organismus wäre, dann wäre die Logistik der Blutkreislauf. Sie transportiert mehr oder weniger Lebenswichtiges von einem Ort zum anderen, immer dorthin, wo es gebraucht wird. Und wie beim Körper gibt es im Zentrum dieser Logistik ein Herz, das wiederum einen eigenen inneren Kreislauf hat: die Intralogistik. Ohne gut geplante Abläufe und Transportrouten innerhalb von Betriebsgeländen, Lagerhallen und Fertigungen würde auch die vermeintlich große Schwester Logistik zusammenbrechen. Das würde die gesamte Wirtschaft lahmlegen. Man sollte meinen, dass angesichts dieser herausgehobenen Bedeutung kaum ein Teil der Wertschöpfungskette besser und effizienter organisiert wäre: digital, automatisiert und gut überwacht.

„Doch tatsächlich ist der Digitalisierungsgrad in der Intralogistik sehr gering“, berichtet Maik Siedschlag, Produktmanager bei SYNAOS. Bei vielen Unternehmen seien noch Gabelstapler und Zettelwirtschaft der Stand der Dinge. Daten zu Materialflüssen innerhalb von Logistikzentren fehlen oft.

Das will der Softwareentwickler SYNAOS ändern. Gegründet 2018, brachte das Start-up Ende 2019 die erste Version seiner Intralogistics Management Platform auf den Markt, die für jedes Unternehmen nutzbar sein soll, so die Idee, „egal ob es mit Menschen, Staplern oder Robotern arbeitet“, wie es der CGO und Mitgründer Tobias Gagern formuliert. Ein ambitioniertes Vorhaben, beinahe zu ambitioniert, wie die Verantwortlichen der Hannoveraner Firma schnell feststellen mussten.

„Einfach unser herausragendes Produkt verkaufen, das funktionierte nicht“, erzählt Gagern. „Wir mussten viel mehr anbieten, im Prinzip eine Transformationsbegleitung zum Umbau der Intralogistik."

„Nur mit einer umfassenden Automatisierung wird Deutschland als Hochlohn­ standort überleben.“ Tobias Gagern, CGO und Mitgründer

Ressourcen sparen

Die Möglichkeiten, die das Produkt bietet, sind weitreichend. Die SYNAOS-Software sammelt die Daten der Intralogistikabläufe eines Unternehmens und versucht, anhand der Wege und Standorte der verschiedenen Transporter ein Optimum zu errechnen. „Bei einem Roboter ist es am einfachsten, da empfangen wir etwa im Halbsekundentakt Statusmeldungen, die wir mit den Auftragsdaten verheiraten können“, erklärt Gagern. Selbst bei einem Gabelstapler gebe es mehrere Datenpunkte, etwa der, an dem er ein Paket aufnimmt, und der, an dem er es abgibt. Je weniger solcher Daten gesammelt werden können, desto weniger präzise sei das errechnete Optimum. „Aber auch so erreicht jedes Unternehmen Effizienzgewinne“, ist sich Gagern sicher.

Denn im Gegensatz zu anderen Algorithmen ist das SYNAOS-Angebot nicht darauf angewiesen, mit möglichst vielen Informationen gefüttert zu werden, um einsatzfähig zu sein. Stattdessen ist die Software von SYNAOS darauf trainiert, ein kombinatorisches Problem zu lösen, nämlich die Frage, wie sich mit möglichst wenig Maschineneinsatz möglichst viele Lieferungen so schnell wie möglich abwickeln lassen. „Unternehmen brauchen im Schnitt 20 bis 25 Prozent weniger Ressourcen als zuvor, wenn sie auf unser System setzen“, so der Technikchef.

Heißt: Wer vorher 20 Gabelstapler benötigte, kommt jetzt mit nur noch 15 aus. Jedoch: Um diesen Effizienzgewinn zu erreichen, braucht es die entsprechende IT-Infrastruktur. Im Idealfall verknüpft sich die Software nicht nur mit Gabelstaplern und Robotern, sondern auch mit Ampeln, Förderanlagen und Brandschutzvorrichtungen auf dem Betriebsgelände. Von diesem Idealfall sind die Kunden allerdings meist noch weit entfernt, wie Produktmanager Maik Siedschlag zu berichten weiß. „Es gibt quasi keine standardisierten Prozesse, um Daten in der Intralogistik zu erfassen und auszuwerten.“ Vieles laufe heute noch eher nach Bauchgefühl. „Deswegen ist ein großer Teil unserer Auf- gabe mittlerweile Consulting“, sagt er.

SYNAOS agiere für viele Kunden als digitaler Sherpa, der aufzeige, was an der Infrastruktur getan werden muss und welche Dienstleister sich hierfür anbieten. „Wir bieten natürlich nicht alles selbst an“, erläutert Siedschlag. Man habe gute Kontakte, etwa zu Sensorikanbietern, am Ende müssten die Unternehmen jedoch selbst entscheiden, wie sie den Aufbau vornehmen wollen. „Entscheidend ist, dass sie diesen in Angriff nehmen, ansonsten können sie mit unserer Lösung auch nicht viel anfangen.“

Das System konfigurieren

Was am Ende genau benötigt wird, arbeiten Steffen Strickrodt und sein Team mit den Kunden heraus. Als Head of Professional Services führt er bei den Unternehmen Workshops durch, in denen die konkreten Ziele festgelegt werden. „Wir wollen wissen, welche Prozesse digitalisiert werden sollen, wie die Automatisierung funktionieren soll, wie sich die Informationsflüsse gestalten“, sagt er. Je nach Kunde sei diese Vorarbeit mehr oder weniger aufwendig. Mancher habe schon sehr konkrete Vorstellungen, andere kämen ohne Vorgaben in den Austausch. Dazu kommen individuelle Probleme, je nachdem, in welcher Branche der Kunde tätig ist. Lebensmittelhersteller etwa müssen in ihrer Logistik Kühlketten einhalten. In der Autofertigung wiederum ist es entscheidend, in welcher Reihenfolge Teile am Montageband ankommen.

Der SYNAOS-Algorithmus kann das alles abbilden, die entsprechenden Nebenbedingungen müssen aber vor dem Start konfiguriert werden.

„Auf Basis dieser Gespräche entsteht dann die Projektskizze“, so Steffen Strickrodt. Wie lange die Umsetzung dann dauert, ist sehr individuell. „In der Theorie können wir unser System innerhalb weniger Stunden aufsetzen“, erklärt der SYNAOS-Manager. In der Praxis dauere es aber meist länger, auch weil sämtliche Hardwarepartner ein Remote-Onboarding durchlaufen müssen und die Kunden oft noch im Verlauf der Implementierung Änderungswünsche haben.

Eine entscheidende Frage ist oft, ob die Kunden das System als Cloud-Lösung nutzen wollen oder lieber vor Ort als On- Premise-Lösung. „On-Premise ist oft mit weiteren Aufwänden verbunden, da es dann wieder weitere Besonderheiten zu beachten gibt“, erklärt Steffen Strickrodt.

Probleme schnell lösen

Wenn die Software läuft, geht es eventuell noch ums Feintuning. „Wir bleiben für die Kunden der erste Ansprechpartner, sobald etwas in der Intralogistik hakt“, erklärt Produktmanager Maik Siedschlag. Eine schnelle Problembehebung sei essenziell. „Denn unsere Software verwaltet businesskritische Prozesse“, sagt er. Heißt: Steht die Intralogistik still, steht auch schnell das gesamte Unternehmen still. Wobei die wirkliche Alarmstufe Rot, also ein kompletter Stopp, selten vorkommt. Häufiger sind es kleine Probleme, etwa bei der Hardware, die den Kunden Sorge bereiten. „Das kann ein Sensor sein, der eine Fehlfunktion hat und das System vorübergehend mit Daten zuspammt“, sagt Steffen Strickrodt. Nicht direkt ein Problem am SYNAOS-System also, aber trotzdem eines, mit dem die Kunden auf den Anbieter zukommen. Dieser zusätzliche Service ist bei SYNAOS Teil des Auftrags, wie auch Mitgründer Tobias Gagern betont. „Wir sind der Partner, der den Unternehmen dabei hilft, den Schritt in eine automatisierte Intralogistik zu gehen“, sagt er. Die enge Betreuung mache es auch SYNAOS leichter, das eigene Angebot kontinuierlich zu verbessern. „Wir haben ja selbst auch noch viel zu lernen.“ Alles im Dienst einer großen Mission, wie Gagern betont. „Nur mit einer umfassenden Automatisierung wird der Hochlohnstandort Deutschland überleben.“ Und diese Automatisierung beginnt am besten im Herzen der Wirtschaft.

„Wir bleiben für die Kunden der erste Ansprechpartner, sobald etwas hakt.“ Maik Siedschlag, Produktmanager

Was es bringt

Digitale Intralogistik wirkt sich positiv auf viele Abläufe in Unternehmen aus. Vier Beispiele.

RESSOURCENEFFIZIENZ ⟶ Mithilfe digitaler Intralogistiklösungen können Unternehmen zum Beispiel den vorhandenen Maschinenpark deutlich effizienter einsetzen. Mit der gleichen Anzahl an Transportmaschinen – seien es Gabelstapler oder Roboter – lässt sich so ein größerer Materialfluss umsetzen. Die Managementsoftware lastet die Maschinen so aus, dass sie möglichst nie Leerlauf haben.

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